Udo Mammen – ein Gründungsmitglied der Pirckheimer-Gesellschaft. Zu den wichtigen Begleiterscheinungen des fünfzigjährigen Pirckheimer-Jubiläums gehört, daß sich viele Mitglieder an die Anfänge der Gesellschaft erinnert haben. Die meisten kamen im Almanach Jubelrufe aus Bücherstapeln zu Wort. Udo Mammen aus Halberstadt fand Gelegenheit, in der Beilage zur Altmark-Zeitung – Altmark-Blätter (Nr. 9, 2006) seine Memorabilien zu veröffentlichen. Er hatte seinerzeit Meldungen über die bevorstehende Gründungsversammlung gelesen und sich an das Gründungskomitee gewandt. Er erhielt eine Einladung und fuhr schließlich am 29. Januar 1956 nach Berlin. Mammen, geboren am 24 Juli 1930 in Esens (Ostfriesland), war damals Lehrer in Kunrau (Altmark). 1958 zog er nach Halberstadt, wo er zunächst an der Gauss-Oberschule unterrichtete, bis er 1968 an die Medizinische Fachschule Quedlinburg wechselte. Hier blieb er tätig, zuletzt als Stellvertretender Direktor, bis die Schule 1992 „abgewickelt“ wurde und er in den Vorruhestand gehen mußte. Das vorzeitige berufliche Aus hatte immerhin den Vorteil, daß er fortan eine rege publizistische Tätigkeit in der von dem Uelzener Verleger Horst Hoffmann neugegründeten Altmark-Zeitung und ihrer Heimatbeilage entfalten konnte. Einer Bibliographie von Horst Hoffmann zu Mammens 70. Geburtstag (Uelzen 2005) ist zu entnehmen, daß er dort seit 1992 mehr als 200 Texte veröffentlicht hat – neben 40 Aufsätzen vor allem Rezensionen von literarischen, sprachwissenschaftlichen und landeskundlichen Neuerscheinungen. Früher hatte Mammen viel für die Lehrerzeitung im Verlag Volk und Wissen geschrieben. Mehr Biographisches und Autobiographisches ist einem Doppelporträt der Altmark-Blätter zu entnehmen: Wolfgang Hütt über Udo Mammen und Udo Mammen über Wolfgang Hütt (Nr. 32 und 33, 2005). Interessenten wenden sich an den Pirckheimer-Freund Horst Hoffmann, c/o Allgemeine Zeitung, Gr. Liederner Straße 45, 29525 Uelzen (E-Mail: horst.hoffmann@cbeckers.de)